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Brunnen am Ernst-Reuter-Platz |
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Darf Sponsor am Ernst-Reuter-Platz Flagge zeigen? |
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Breites Echo auf Kritik Edzard Reuters |
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Von Carolin Brühl. Der Bericht der Berliner Morgenpost über den verwahrlosten Zustand des Ernst-Reuter-Platzes und die Kritik des Reuter-Sohnes Edzard, des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Daimler-Benz, an den politisch Verantwortlichen hat großes öffentliches Interesse geweckt. Vor allem ältere Berliner, die sich an die Rede Ernst Reuters anläßlich der Blockade 1948 erinnerten, wollten ihr Scherflein dazu beitragen, damit der Platz wieder würdig gestaltet wird. Neue Hoffnung für Platz und Brunnen? |
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Auch die Gesellschaft für Hauptstadtmarketing "Partner für Berlin" hat ihr Herz für den Platz entdeckt, will sich für die Instandsetzung des Areals stark machen: "Die Anlage am Ernst-Reuter-Platz ist sehr wichtig für das Stadtbild", sagt Geschäftsführer Volker Hassemer. "Ob die Brunnen laufen oder nicht, entscheidet über die Qualität einer Stadt. Es gibt nichts Deprimierenderes als einen zugemüllten, trockenen Brunnen", ist sich Hassemer der Bedeutung der Wasserspiele für Berliner und Touristen bewußt. Zunehmend mißtraue
er jedoch den staatlichen Verwaltungen, das Problem der Verwahrlosung in den Griff
zu bekommen. "Da gibt es mehr Rückschläge als Fortschritte", so
der ehemalige CDU-Stadtentwicklungssenator. "An solche Projekte müssen mehr
Private ran. Wegen des Ernst-Reuter-Platzes sind wir mit einem Sponsor im Gespräch."
Doch der Geldgeber möchte für seine Verdienste dann auch "Flagge"
zeigen. |
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