Isolde Josipovici,

die Berliner "Brunnenfee"

Geht es um privates Engagement für Berliner Springbrunnen, taucht immer wieder der Name Isolde Josipovici auf, die "Brunnenfee". Unermüdlich setzt sie sich seit Jahren dafür ein, daß die Wasserspiele der Bezirke nicht dem Rotstift zum Opfer fallen.

"Brunnen sind wie Blumen, die Zierde der Stadt". Ein Leben ohne das Schöne kann sich die Inhaberin der Pension Kettler nicht vorstellen. Seit 1972 lebt die gebürtige Ludwigshafenerin in Berlin-Charlottenburg.

Isolde Josipovici als Fotomodell im Jahr 1964

Warum das Engagement dafür, daß die Brunnen fließen? " Das Schöne hat für viele Menschen keinen unmittelbaren Nutzen. Gerade deshalb will ich mich dafür einsetzen, daß es erhalten bleibt." Zusehen, wie in dieser Stadt "die Kultur den Bach hinunter geht", das kann kann sie nicht.

Nach der Karriere als Mannequinn und Fotomodell übernahm sie Anfang der 70er Jahre eine Alt-Berliner Pension und richtete diese im Stil der Gründerzeit und Art-Deco ein. An den Wänden vom 40 Meter langen Flur hängen Bilder zeitgenössischer Künstler. Die Einrichtung der Pension spiegelt den Zeitgeist der 20er Jahre wieder.

Isolde Josipovici/Claudia Meinecke


Brunnenspende Ernst Reuter-Platz:

Ernst-Reuter-Platz, Bezirksamt Charlottenburg

Postbank Berlin, Konto-Nr.: 4886101

BLZ: 100 100 10

Kapitel 4211 - Titel 28290, Isolde Josipovici


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